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Dr. Miroslav Kinčl, Gründer der Poliklinika Barbel

Dr. Miroslav Kinčl ist Facharzt für Allgemeinchirurgie und Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie Gründer der Poliklinika Barbel (2000). Seine Zulassung (Lizenz) für beide Tätigkeitsbereiche erteilte die Kroatische Ärztekammer (Hrvatska liječnička komora, HLK), Mitgliedsnummer HR139576.

„Ein Arzt muss im Krieg und im Frieden, im staatlichen Krankenhaus oder in einer privaten Einrichtung gleichermaßen menschlich und mutig sein, denn die Patienten sind dieselben – Menschen.“

Dr. Miroslav Kinčl, 1996

→ Lizenz im Ärzteverzeichnis der Kroatischen Ärztekammer prüfen

Ausbildung und Facharztweiterbildung

Er wurde in Končanica bei Daruvar geboren. Das Gymnasium schloss er in Garešnica ab, das Medizinstudium an der Universität Zagreb. Während des Studiums und des Praktischen Jahres arbeitete er auf der Intensivstation der Klinik für Infektionskrankheiten „Dr. Fran Mihaljević“, wo er die Versorgung der schwerstkranken Patienten und Notfallmaßnahmen erlernte.

Die Facharztweiterbildung in Allgemeinchirurgie begann er am Allgemeinen Krankenhaus Zabok, im Rahmen der chirurgischen Schule des Klinischen Krankenhauses Sestre milosrdnice, unter der Anleitung von Prof. Dr. Nenad Čerlek, Bauchchirurg, und setzte sie am Klinischen Krankenhauszentrum Rebro (KBC Rebro) fort. Dort war er im Team von Prof. Dr. Vuk Borčić an den ersten Lebertransplantationen im damaligen Staat beteiligt. Die Unfallchirurgie absolvierte er an der Unfallklinik in Zagreb.

Die Schwerpunktweiterbildung in Plastischer, Rekonstruktiver und Ästhetischer Chirurgie durchlief er unter der Anleitung von Prof. Dr. Zdenko Stanec am KBC Rebro, am Klinischen Krankenhaus Dubrava und an der HNO-Klinik Šalata. Einen Teil seiner Ausbildung absolvierte er in Deutschland, bei Prof. Dr. Neven Olivari, Leiter der Klinik für Plastische Chirurgie in Wesseling, und bei Dr. Ante Radeljić, Leiter der Plastischen Chirurgie an einem Krankenhaus in Frankfurt. Die Prüfung für die Schwerpunktweiterbildung legte er in Zagreb ab.

Klinische Tätigkeit und Erfahrung

Als Freiwilliger nahm er von 1991 bis 1995 am Kroatischen Unabhängigkeitskrieg teil, wo er den Sanitätsdienst organisierte und Verwundete versorgte. Er wurde mehrmals verwundet und für seine Verdienste im Kriegssanitätswesen ausgezeichnet. Er ist in das Buch „The Face of Mercy: A Photographic History of Medicine at War“ (Matthew Naythons, Random House) aufgenommen, einen Überblick über die Kriegsmedizin vom Amerikanischen Bürgerkrieg bis zu den Kriegen der Gegenwart.

Seine Privatpraxis für Plastische und Allgemeinchirurgie begann er in einem Familienhaus im Zagreber Stadtteil Dubrava, zusammen mit seinem Vater Dr. Adolf Kinčl, Facharzt für Allgemeinmedizin, und der Anästhesistin Dr. Dunja Grabić. Aus dieser Praxis entstand Poliklinika Barbel: Mit Bescheid des Gesundheitsministers vom 21. Januar 2000 und Eintragung in das Gerichtsregister des Handelsgerichts in Zagreb am 31. Januar 2000 wurde sie als private Gesundheitseinrichtung für Plastische und Allgemeinchirurgie registriert.

Tätigkeitsschwerpunkte in der Poliklinika Barbel

In seiner fachlichen Arbeit hat er sich vor allem mit Brustchirurgie, der Chirurgie der Adipositas und der Folgen starker Gewichtsabnahme, der Plastischen Chirurgie nach der Schwangerschaft sowie Korrekturen nach früheren Eingriffen und nach der Anwendung von Materialien befasst, die nie in den Körper hätten gelangen dürfen. Er entfernte Brustimplantate unbekannter oder zweifelhafter Herkunft; 2011, zur Zeit des Skandals um die PIP-Implantate, warnte er öffentlich, dass ein größeres Problem als die Implantate selbst die Arbeit in nicht registrierten Räumen und ohne entsprechende Facharztweiterbildung sei. Seit Jahren weist er öffentlich auf die Folgen von flüssigem Silikon und anderen nicht zugelassenen Substanzen im Körper hin; über dieses Thema hat er geschrieben und Vorträge gehalten.

Publikationen und Vorträge

Auf Kongressen und Fachtagungen hat Poliklinika Barbel unter seiner Leitung über die Behandlung der Folgen nicht zugelassener Substanzen, über den chirurgischen und anästhesiologischen Zugang zur Adipositas und zu den Folgen rascher Gewichtsabnahme sowie über Korrekturen nach Eingriffen referiert, die ohne entsprechende fachliche Qualifikation durchgeführt wurden.

→ Ärzte der Poliklinika Barbel

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Nachrichten beantwortet Pflegedienstleiterin Martina Šereg. Sie beantwortet gern Ihre Fragen und vereinbart mit Ihnen den Termin für die Erstuntersuchung.

Die Erstuntersuchung dauert im Durchschnitt 30 bis 45 Minuten. Der Chirurg untersucht die Region, wegen der Sie kommen, fragt nach Erkrankungen, Medikamenten und früheren Operationen und spricht mit Ihnen darüber, was Sie erwarten. Wenn ein Eingriff möglich und sinnvoll ist, erhalten Sie einen Plan: welcher Eingriff vorgeschlagen wird, in welcher Anästhesie, wie die Genesung aussieht und was im Preis enthalten ist. Wenn kein Eingriff nötig ist, erfahren Sie auch das bei der Untersuchung. Was passiert bei der Erstuntersuchung?